Great Stories by Kafka and Rilke/Meistererzählungen von Kafka und Rilke: A Dual-Language Book

Great Stories by Kafka and Rilke/Meistererzählungen von Kafka und Rilke: A Dual-Language Book

Paperback(English/German Edition)

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Overview

At the turn of the twentieth century, the city of Prague hosted a cosmopolitan culture whose literary scene abounded in experimental writers. Two of the city’s natives are featured in this dual-language volume: Franz Kafka, whose fiction is synonymous with the anguish of modern life; and the poet Rainer Maria Rilke, whose stories unfold in the same transcendent lyricism as his verse.
Twelve of Kafka’s stories from the compilation Ein Landarzt (A Country Doctor) appear here, along with two tales from Ein Hungerkünstler (A Hunger Artist). Rilke's stories include "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke" (The Ballad of Love and Death of Cornet Christoph Rilke), "Die Turnstunde" (The Gym Class), and Geschichten vom lieben Gott (Stories About the Good Lord).
Stanley Appelbaum has provided an introduction and informative notes to these stories, along with excellent new English translations on the pages facing the original German.

Product Details

ISBN-13: 9780486431970
Publisher: Dover Publications
Publication date: 11/04/2003
Series: Dover Dual Language German Series
Edition description: English/German Edition
Pages: 256
Product dimensions: 5.50(w) x 8.50(h) x (d)

About the Author

Date of Birth:

July 3, 1883

Date of Death:

June 3, 1924

Place of Birth:

Prague, Austria-Hungary

Place of Death:

Vienna, Austria

Education:

German elementary and secondary schools. Graduated from German Charles-Ferdinand University of Prague.

Read an Excerpt

Great Stories by Kafka and Rilke/Meistererzählungen von Kafka und Rilke

A Dual-Language Book


By STANLEY APPELBAUM

Dover Publications, Inc.

Copyright © 2003 Dover Publications, Inc.
All rights reserved.
ISBN: 978-0-486-12059-1



CHAPTER 1

KAFKA: ERZÄHLUNGEN

Der neue Advokat

Wir haben einen neuen Advokaten, den Dr. Bucephalus. In seinem Äußern erinnert wenig an die Zeit, da er noch Streitroß Alexanders von Mazedonien war. Wer allerdings mit den Umständen vertraut ist, bemerkt einiges. Doch sah ich letzthin auf der Freitreppe selbst einen ganz einfältigen Gerichtsdiener mit dem Fachblick des kleinen Stammgastes der Wettrennen den Advokaten bestaunen, als dieser, hoch die Schenkel hebend, mit auf dem Marmor aufklingendem Schritt von Stufe zu Stufe stieg.

Im allgemeinen billigt das Barreau die Aufnahme des Bucephalus. Mit erstaunlicher Einsicht sagt man sich, daß Bucephalus bei der heutigen Gesellschaftsordnung in einer schwierigen Lage ist und daß er deshalb, sowie auch wegen seiner weltgeschichtlichen Bedeutung, jedenfalls Entgegenkommen verdient. Heute — das kann niemand leugnen — gibt es keinen großen Alexander. Zu morden verstehen zwar manche; auch an der Geschicklichkeit, mit der Lanze über den Bankettisch hinweg den Freund zu treffen, fehlt es nicht; und vielen ist Mazedonien zu eng, so daß sie Philipp, den Vater, verfluchen — aber niemand, niemand kann nach Indien führen. Schon damals waren Indiens Tore unerreichbar, aber ihre Richtung war durch das Königsschwert bezeichnet. Heute sind die Tore ganz anderswohin und weiter und höher vertragen; niemand zeigt die Richtung; viele halten Schwerter, aber nur, um mit ihnen zu fuchteln, und der Blick, der ihnen folgen will, verwirrt sich.

Vielleicht ist es deshalb wirklich das beste, sich, wie es Bucephalus getan hat, in die Gesetzbücher zu versenken. Frei, unbedrückt die Seiten von den Lenden des Reiters, bei stiller Lampe, fern dem Getöse der Alexanderschlacht, liest und wendet er die Blätter unserer alten Bücher.


Auf der Galerie

Wenn irgendeine hinfällige, lungensüchtige Kunstreiterin in der Manege auf schwankendem Pferd vor einem unermüdlichen Publikum vom peitschenschwingenden erbarmungslosen Chef monatelang ohne Unterbrechung im Kreise rundum getrieben würde, auf dem Pferde schwirrend, Küsse werfend, in der Taille sich wiegend, und wenn dieses Spiel unter dem nichtaussetzenden Brausen des Orchesters und der Ventilatoren in die immerfort weiter sich öffnende graue Zukunft sich fortsetzte, begleitet vom vergehenden und neu anschwellenden Beifallsklatschen der Hände, die eigentlich Dampfhämmer sind — vielleicht eilte dann ein junger Galerie-besucher die lange Treppe durch alle Ränge hinab, stürzte in die Manege, rief das: Halt! durch die Fanfaren des immer sich anpassenden Orchesters.

Da es aber nicht so ist; eine schöne Dame, weiß und rot, hereinfliegt, zwischen den Vorhängen, welche die stolzen Livrierten vor ihr öffnen; der Direktor, hingebungsvoll ihre Augen suchend, in Tierhaltung ihr entgegenatmet; vorsorglich sie auf den Apfelschimmel hebt, als wäre sie seine über alles geliebte Enkelin, die sich auf gefährliche Fahrt begibt; sich nicht entschließen kann, das Peitschenzeichen zu geben; schließlich in Selbstüberwindung es knallend gibt; neben dem Pferde mit offenem Munde einherläuft; die Sprünge der Reiterin scharfen Blickes verfolgt; ihre Kunstfertigkeit kaum begreifen kann; mit englischen Ausrufen zu warnen versucht; die reifenhaltenden Reitknechte wütend zu peinlichster Achtsamkeit ermahnt; vor dem großen Salto mortale das Orchester mit aufgehobenen Händen beschwört, es möge schweigen; schließlich die Kleine vom zitternden Pferde hebt, auf beide Backen küßt und keine Huldigung des Publikums für genügend erachtet; während sie selbst, von ihm gestützt, hoch auf den Fußspitzen, vom Staub umweht, mit ausgebreiteten Armen, zurückgelehntem Köpfchen ihr Glück mit dem ganzen Zirkus teilen will — da dies so ist, legt der Galeriebesucher das Gesicht auf die Brüstung und, im Schlußmarsch wie in einem schweren Traum versinkend, weint er, ohne es zu wissen.


Ein altes Blatt

Es ist, als wäre viel vernachlässigt worden in der Verteidigung unseres Vaterlandes. Wir haben uns bisher nicht darum gekümmert und sind unserer Arbeit nachgegangen; die Ereignisse der letzten Zeit machen uns aber Sorgen.

Ich habe eine Schusterwerkstatt auf dem Platz vor dem kaiser-lichen Palast. Kaum öffne ich in der Morgendämmerung meinen Laden, sehe ich schon die Eingänge aller hier einlaufenden Gassen von Bewaffneten besetzt. Es sind aber nicht unsere Soldaten, sondern offenbar Nomaden aus dem Norden. Auf eine mir unbegreifliche Weise sind sie bis in die Hauptstadt gedrungen, die doch sehr weit von der Grenze entfernt ist. Jedenfalls sind sie also da; es scheint, daß jeden Morgen mehr werden.

Ihrer Natur entsprechend lagern sie unter freiem Himmel, denn Wohnhäuser verabscheuen sie. Sie beschäftigen sich mit dem Schärfen der Schwerter, dem Zuspitzen der Pfeile, mit Übungen zu Pferde. Aus diesem stillen, immer ängstlich rein gehaltenen Platz haben sie einen wahren Stall gemacht. Wir versuchen zwar manchmal aus unseren Geschäften hervorzulaufen und wenigstens den ärgsten Unrat wegzuschaffen, aber es geschieht immer seltener, denn die Anstrengung ist nutzlos und bringt uns überdies in die Gefahr, unter die wilden Pferde zu kommen oder von den Peitschen verletzt zu werden.

Sprechen kann man mit den Nomaden nicht. Unsere Sprache kennen sie nicht, ja sie haben kaum eine eigene. Untereinander verständigen sie sich ähnlich wie Dohlen. Immer wieder hört man diesen Schrei der Dohlen. Unsere Lebensweise, unsere Einrichtungen sind ihnen ebenso unbegreiflich wie gleichgültig. Infolgedessen zeigen sie sich auch gegen jede Zeichensprache ablehnend. Du magst dir die Kiefer verrenken und die Hände aus den Gelenken winden, sie haben dich doch nicht verstanden und werden dich nie verstehen. Oft machen sie Grimassen; dann dreht sich das Weiß ihrer Augen und Schaum schwillt aus ihrem Munde, doch wollen sie damit weder etwas sagen noch auch erschrecken; sie tun es, weil es so ihre Art ist. Was sie brauchen, nehmen sie. Man kann nicht sagen, daß sie Gewalt anwenden. Vor ihrem Zugriff tritt man beiseite und überlävßt ihnen alles.

Auch von meinen Vorräten haben sie manches gute Stück genommen. Ich kann aber darüber nicht klagen, wenn ich zum Beispiel zusehe, wie es dem Fleischer gegenüber geht. Kaum bringt er seine Waren ein, ist ihm schon alles entrissen und wird von den Nomaden verschlungen. Auch ihre Pferde fressen Fleisch; oft liegt ein Reiter neben seinem Pferd und beide nähren sich vom gleichen Fleischstück, jeder an einem Ende. Der Fleischhauer ist ängstlich und wagt es nicht, mit den Fleischlieferungen aufzuhören. Wir verstehen das aber, schießen Geld zusammen und unterstützen ihn. Bekämen die Nomaden kein Fleisch, wer weiß, was ihnen zu tun einfiele; wer weiß allerdings, was ihnen einfallen wird, selbst wenn sie täglich Fleisch bekommen.

Letzthin dachte der Fleischer, er könne sich wenigstens die Mühe des Schlachtens sparen, und brachte am Morgen einen lebendigen Ochsen. Das darf er nicht mehr wiederholen. Ich lag wohl eine Stunde ganz hinten in meiner Werkstatt platt auf dem Boden und alle meine Kleider, Decken und Poster hatte ich über mir aufgehäuft, nur um das Gebrüll des Ochsen nicht zu hören, den von allen Seiten die Nomaden ansprangen, um mit den Zähnen Stücke aus seinem war-men Fleisch zu reißen. Schon lange war es still, ehe ich mich auszugehen getraute; wie Trinker um ein Weinfaß lagen sie müde um die Reste des Ochsen.

Gerade damals glaubte ich den Kaiser selbst in einem Fenster des Palastes gesehen zu haben; niemals sonst kommt er in diese äußeren Gemächer, immer nur lebt er in dem innersten Garten; diesmal aber stand er, so schien es mir wenigstens, an einem der Fenster und blickte mit gesenktem Kopf auf das Treiben vor seinem Schloß.

»Wie wird es werden?« fragen wir uns alle. »Wie lange werden wir diese Last und Qual ertragen? Der kaiserliche Palast hat die Nomaden angelockt, versteht es aber nicht, sie wieder zu vertreiben. Das Tor bleibt verschlossen; die Wache, früher immer festlich einund ausmarschierend, hält sich hinter vergitterten Fenstern. Uns Handwerkern und Geschäftsleuten ist die Rettung des Vaterlandes anvertraut; wir sind aber einer solchen Aufgabe nicht gewachsen; haben uns doch auch nie gerühmt, dessen fähig zu sein. Ein Mißverständnis ist es; und wir gehen daran zugrunde.«


KAFKA: STORIES

The New Lawyer

We have a new lawyer, Dr. Bucephalus. Little in his outward appearance recalls the days when he was still the warhorse of Alexander of Macedonia. But anyone familiar with the circumstances notices a few things. All the same, on the courthouse steps I recently saw a quite simpleminded court usher gazing in wonderment at the lawyer with the professional glance of a petty habitué of the racetrack when the lawyer, raising his thighs high in the air, climbed step by step, his shoes resounding on the marble.

In general the bar approves the reception of Bucephalus. With amazing insight they tell themselves that, as the social order is constituted today, Bucephalus is in a difficult position and that, for that reason as well as for the sake of his significance in world history, he deserves to be met halfway in any case. Today—and nobody can deny this—there is no Alexander the Great. To be sure, many people know how to kill; nor is there any lack of skill in stabbing one's friend with a lance across a banquet table; and many people find Macedonia too cramped, so that they curse Philip, their father—but nobody, nobody can lead an army to India. Even then the gates of India were unattainable, but their direction was indicated by the royal sword. Today the gates are altogether elsewhere, removed to a more distant and loftier place; nobody points in their direction; many people carry swords, but merely to gesticulate with them, and the eyes that wish to follow them become confused.

Therefore it's perhaps really for the best to immerse oneself in lawbooks, as Bucephalus has done. Free, his flanks not pressed by a rider's loins, by quiet lamplight, far from the hubbub of Alexander's battles, he reads and turns the pages of our old books.


In the Upper Balcony

If some frail, tubercular bareback rider, in the ring, on a swaying horse, before an untiring audience, were driven around in a circle uninterruptedly for months on end by a merciless, whip-brandishing ringmaster, whirring on her horse, throwing kisses, swiveling her waist; and if this performance, to the unceasing roar of the band and the air blowers, continued into the perpetually expanding gray future, accompanied by the dying and freshly swelling claps of those applauding hands which are actually steam hammers—then, perhaps, a young upper-balcony ticketholder might hasten down the long staircase through every tier, might dash into the ring, and might shout "Stop!" through the fanfares of the band that suits its music to every occasion.

But since this is not the case; since a beautiful lady, all in white and red, flies in, between the curtains that the proud men in uniform open in front of her; since the ringmaster, devotedly seeking her gaze, pants at her in an animal-like pose, carefully lifts her onto her dapple gray as if she were the granddaughter he loved best in the world, who was setting out on a perilous journey, and he can't make up his mind to give the signal with his whip, but finally, mastering himself, gives it with a crack; then runs alongside the horse with his mouth open, following the rider's leaps with a steady gaze, scarcely comprehending her skill, trying to warn her with exclamations in English, furiously enjoining the hoop-carrying grooms to be most strictly attentive, imploring the band with his hands raised to cease playing just before the great breakneck leap, and finally lifting the little lady off her trembling horse, kissing her on both cheeks, and considering no appreciation by the audience worthy of her; while she herself, supported by him, standing high on tiptoe, dust blowing around her, her arms outstretched and her little head laid back, desires to share her happiness with the entire circus—this being the case, the balcony spectator puts his face on the railing and, submerging in the concluding march as if in a deep dream, he weeps without knowing it.

Page from an Old Text

It's as if a great deal had been neglected in the defense of our country. Until now we haven't been concerned about it and

have gone about our business; but the events of recent days worry us.

I have a shoemaker's establishment on the square in front of the imperial palace. Scarcely do I open my shop in the morning half-light when I already see the entrances to all the streets that empty into the square occupied by armed men. They aren't our soldiers, however, but obviously nomads from the north. In a manner I can't comprehend they have infiltrated all the way to the capital, which after all is quite distant from the border. At any rate, they're here; there seem to be more of them every morning.

In accordance with their nature, they camp in the open air, because they loathe houses. They occupy themselves with whetting their swords, putting points on their arrows, and performing equestrian exercises. They've turned this quiet square, which was always kept scrupulously clean, into a real stable. To be sure, we sometimes try to run out of our shops and clear away at least the worst garbage, but we've been doing so less and less often, because it's a useless exertion and, what's more, it makes us risk getting trampled by the wild horses or wounded by the whips.

It's impossible to converse with the nomads. They don't know our language, and, in fact, they scarcely have one of their own. They communicate with one another in the manner of jackdaws. Time and again we hear those jackdaw calls. To them our way of life and our institutions are just as incomprehensible as they are matters of indifference. Therefore they're even averse to using any sign language. You can dislocate your jaw and twist your hands out of joint, they haven't understood you and they never will understand you. They often grimace; at such times their eyes roll up and foam pours from their mouths, but by doing so they neither wish to tell you something nor even to frighten you; they do it because that's their way. They simply take whatever they need. You can't say they use force. When they reach for something, we step aside and abandon everything to them.

They've taken plenty of good items from my supplies, too. But I can't lament over it when, for example, I watch how things are with the butcher across the way. Scarcely does he bring in his merchandise when it's already entirely snatched away from him and gulped down by the nomads. Even their horses eat meat; often a horseman will lie down next to his mount and both of them will feed off the same piece of meat, each one at one end of it. The butcher is nervous and doesn't dare stop delivering meat. But we understand this, take up a collection for him, and support him. If the nomads didn't get meat, who knows what they'd take it into their heads to do? But who knows what they'll think of doing even if they get meat daily?

Recently the butcher thought he might at least spare himself the trouble of slaughtering the animals, and one morning he brought a live ox. He mustn't ever do that again. I lay for about an hour at the very back of my shop, flat on the floor, with all my clothes, blankets, and cushions heaped on top of me, merely to keep from hearing the bellowing of the ox, which the nomads were leaping on from all sides in order to tear pieces out of its warm flesh with their teeth. Things had already been quiet for a long time before I ventured outside; like winebibbers around a cask, they were lying wearily around the remains of the ox.

At that very moment I thought I saw the emperor himself at a window of the palace; he usually never comes to these outer rooms, but always resides in the innermost garden; but this time he was standing (or so it seemed to me at least) at one of the windows, his head bowed, watching the goings-on in front of his palace.

"What's going to happen?" we all wonder. "How long will we endure this burden and torment? The imperial palace has attracted the nomads but it's incapable of chasing them away again. The gate remains locked; the guards, who always used to march in and out festively, remain behind barred windows. The salvation of our country is entrusted to us, the artisans and shopkeepers, but we aren't up to such a task; nor did we ever boast of being able to do it. It's a misunderstanding, and it will be the death of us."


(Continues...)

Excerpted from Great Stories by Kafka and Rilke/Meistererzählungen von Kafka und Rilke by STANLEY APPELBAUM. Copyright © 2003 Dover Publications, Inc.. Excerpted by permission of Dover Publications, Inc..
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Table of Contents

Contents

Introduction,
Kafka,
Der neue Advokat / The New Lawyer,
Auf der Galerie / In the Upper Balcony,
Ein altes Blatt / Page from an Old Text,
Vor dem Gesetz / On the Threshold of the Law,
Schakale und Araber / Jackals and Bedouins,
Ein Besuch im Bergwerk / Visitors to the Mine,
Das nächste Dorf / The Next Village,
Eine kaiserliche Botschaft / A Message from the Emperor,
Die Sorge des Hausvaters / The Father's Worry,
Elf Söhne / Eleven Sons,
Ein Brudermord / A Fratricide,
Ein Traum / A Dream,
Erstes Leid / First Sorrow,
Ein Hungerkünstler / A Hunger Artist,
Rilke,
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets,
Christoph Rilke / The Ballad of Love,
and Death of Cornet Christoph Rilke,
Die Turnstunde / The Gym Class,
Geschichten vom lieben Gott / Stories About the Good Lord,
Das Märchen von den Händen Gottes / The Tale of GodÕs Hands,
Der fremde Mann / The Stranger,
Warum der liebe Gott will, daß es arme Leute giebt / Why the Good Lord Wants Poor People to Exist,
Wie der Verrat nach Rußland kam / How Treachery Arrived in Russia,
Wie der alte Timofei singend starb / How Old Timofei Died with a Song,
Das Lied von der Gerechtigkeit / The Song of Justice,
Eine Szene aus dem Ghetto von Venedig / A Scene from the Venetian Ghetto,
Von Einem, der die Steine belauscht / Of One Who Listens to Stones,
Wie der Fingerhut dazu kam, der liebe Gott zu sein / How the Thimble Came to Be the Good Lord,
Ein Märchen vom Tod und eine fremde Nachschrift dazu / A Tale of Death, with a Postscript Written by Another,
Ein Verein, aus einem dringenden Bedürfnis heraus / A Club That Answered a Crying Need,
Der Bettler und das stolze Fräulein / The Beggar and the Proud Young Lady,
Eine Geschichte, dem Dunkel erzählt / A Story Told to the Darkness,

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